Nun habe ich eine Woche Zeit gehabt, das neue GuitarHero:Metallica mehr oder weniger ausgiebig zu testen.
Dieser Beitrag legt keinen Wert auf Vollständigkeit, noch möchte der Autor sich mit bekannten Spielemagazinen messen. Aus Gründen der Übersicht und Lesbarkeit werde ich meine Review zudem in mehrere Beiträge splitten, die sich im Einzelnen mit Teilaspekten des Spiels beschäftigen werden. Aber genug der Einführung – Let’s rock!
Nachdem die GuitarBundle-Version aus Ihrer Hülle befreit war (siehe auch das Unboxing im Photoblog), war es an der Zeit sich die Einzelkomponenten mal in Ruhe genauer anzuschauen. Auffällig ist vor allem, dass das Guitar-Bundle mit zwei Blades (man könnte es mit Oberschalen bei Handys vergleichen) ausgeliefert wird. Eines ist der Standard-Blade, den man eventuell schon von GuitarHero World Tour kennt.

Darüber hinaus findet sich in dem Paket aber noch ein besonderes Schmankerl für echte Metallica Fans – eine Blade im exklusiven Metallica-Design. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
Ich habe zunächst einmal die Standard-Blade draufgelassen. Zum einen finde ich sie ganz nett, zum anderen war es mir leider ohne Gewalt nicht möglich, die Blade auf das Metallica-Teil zu wechseln. Die Standard-Blade sitzt sehr, sehr fest und bisher habe ich mich noch nicht getraut, mit etwas weniger Respekt an die Sache heran zu gehen. Optisch ansprechend finde ich die Zusatz-Blade aber ohnehin nicht.![]() |
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Als Nächstes springt dem geneigten Plastik-Rock’n Rolla sofort der Funkadapter für die Playstation 3 ins Auge. Weiterhin ist es unverständlich, warum man es technisch nicht schafft, die Bluetooth Unterstützung der Playstation 3 zur Standard-Verbindung des Controllers mit der Spielekonsole zu machen. Besonders aufwändig wäre dies nicht, zumal diverse Peripheriegerätschaften mühelos über die Bluetooth-Schnittstelle der PS3 angesprochen werden können, z.B. die PS3 BD-Fernbedienung oder das Bluetooth-Headset. Meiner Meinung nach wäre eine Lösung ohne zusätzlichen Adpater wesentlich eleganter gewesen.
Zumal das Ding ziemlich unsexy an der PS3 herunter hängt, sobald man es via USB an die Konsole angeschlossen hat. Aber als echter Rocker nimmt man das in Kauf und hält sich sowieso nicht lange mit Oberflächlichkeiten auf. Die Koppelung des Adapters mit dem Gitarrencontroller läuft dabei gewohnt unkompliziert ab. Einmal den Adapter per USB an die Konsole angeschlossen, beginnt die kleine Kontroll-Lampe rot zu blinken. Hat man den Gitarrencontroller mit Strom versorgt (im Bundle liegen zwei AA 1,5V-Batterien bei), drückt man nun zuerst den Knopf am Adapter und danach den Playstation-Button des Analog-Sticks, der auf dem Gitarrencontroller rechts unten angebracht ist. Danach erkennt die PS3 die Gitarre als Standardcontroller Nummer 1. Ändern kann man dies meines Wissens nach nur, indem man mit dem Dual-Shock Gamepad in den Peripherie-Einstellungen der Konsole die Belegungen ändert. Ein bisschen umständlich, zumal die Konsole eigentlich die Belegung auf Controller Nr. 2 automatisch einstellen könnte.Der Analogstick selbst dient neben der Synchronisierung mit der Playstation 3 naturgemäß als Navigations-Controller. Durch die Menüs des Spiels kommt man allerdings auf diesem Weg nur sehr schwergängig, zumal die Reaktion der Menüs auf die Bewegung mit dem Analogstick (links und rechts) nur sehr träge funktioniert. Schneller springt man durch die Unterpunkte durch das Drücken von “Grün”, welches der PS-Taste “X” entspricht und des Buttons “Rot” am Hals der Gitarre – dieser Knopf ist mit der Taste “O” am Dualshock-Controller zu vergleichen.
Hoch und runter navigieren lässt es sich am Besten mit der Anschlagssaite, mit der man im Spiel normalerweise die Töne anschlägt. Der Analogstick ist allerdings der einzige Weg über den Gitarrencontroller, das Spiel zu verlassen und in das XMB-Menü der Playstation zurück zu kehren.
Der Gitarrenhals selbst ist einfach ein großes Stück Plastik. Die Verarbeitung ist okay, aber nicht besonders hochwertig. Die Gitarren und Slide-Tasten sind wie gewohnt gut erreichbar und die bunten Knöpfe haben wie immer etwas zu viel Spiel. Aber im Gebrauch stört dies nicht wirklich..
Und nächste Woche im zweiten Teil von Angerockt – GuitarHero:Metallica: Die Musik, das Gameplay und die Online-Modi. Stay Tuned!




