Artikelformat

Ja, Panik – The Angst and the Money

Einerseits ist es ja überaus beruhigend, dass es von der Alpenrepublik auch noch musikalisch relevantes jenseits des Popdünnpfiffs einer Christina Stürmer zu berichten gibt..

Andererseits ist der intellektuelle Wortakrobatik-Wahnsinn der österreichischen Indierock-Band Ja, Panik schon irgendwie anstrengend. Nicht Blut, Schweiß und Tränen triumphieren hier – Ja, Panik sind verkopfte Studentenmusik in bester Tocotronic-Manier, eingehüllt im Britpop-Klangmäntelchen. Wer damit nichts anfangen kann, erntet von mir durchaus Verständnis und Sympathien. Trotzdem darfs für mich auch manchmal ein bisschen (wenigstens ein bisschen!) intelligent daherkommen. Bei all dem Quark, der einem so tagtäglich die Ohrmuscheln und Synapsen aufweicht, wirkt das irgendwie befreiend.

Ich mag den Stil von Ja, Panik jedenfalls sehr gerne. Und wer nun noch zweifelt und sich lieber selbst überzeugen möchte, darf sich das neue Album The Angst and the Money (Wirtschaftskrise, ick hör dir trapsen..) gerade auf der Ja, Panik-Website in guter Qualität als Audiostream anhören. Anspieltipp: 1000 times. Grandioser Song, imho.

Foto: Karl Schönswetter (BY-NC-ND)

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*