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mRecords #1 It’s not me it’s you

Heute: Lily Allen – It’s not me it’s you

VÖ-Datum: bereits erschienen

Publisher: Parlophone (EMI)

Genre: Pop

Ladies and Gents, dies ist eigentlich nicht meine Art von Musik. Dennoch gibts wohl auf dem Markt des Mainstream-Pops momentan nichts Besseres als Lily Allen. Was macht also diese Platte so besonders: Nunja, zum einen schreibt Miss Allen alle Songs selbst – und zeigt dabei ein erstaunliches Songwriter-Talent. Dies würde man sich von der ein oder anderen etablierten Größe im Showbiz auch wünschen.
Dazu kommt die teils interessante, teils aber zugegeben etwas cheesy anmutende musikalische Untermalung. Das hier aber moderne Einflüsse aus verschiedenen Genres durchaus gehört wurden, merkt man in den kleinen Momenten, in denen die Musik fast ins elektronische abdriftet. Man höre sich den fantastischen Opener “Everyone’s at it” oder “Back to the Start” an, dann wisse man, was ich meine.
Songs wie “Never gonna happen” erinnern den geneigten Hörer dann wiederum an (un-)selige Spice Girls Zeiten. Wohlgemerkt als die Gewürzmädchen noch zu recht gehyped wurden!
Highlight des Albums ist jedoch das tolle, leichtfüßige Not Fair, das mit fast folkmäßigen Anleihen glänzen kann.

Nochmal: Lily Allen ist garantiert kein Underground und die Musik ist eher für den Radiohörer als für den anspruchsvollen Musikkonsumenten gedacht. Dennoch ist das ganze so toll produziert und mit einer derart sympathischen Künstlerin präsentiert, dass man dieses Album einfach mögen muss. Und wenn man mal keine Lust auf die ganz schwere Kost hat und einfach nur mal gutlaunige Popmusik hören möchte, ohne sich dafür schämen zu müssen, dann kann man bedenkenlos zu Lily Allens zweitem Album greifen.

Lily Allen auf MySpace

Foto: law_keven (by-nc-sa)

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