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Nicken, knicken, Arschrasur! Lobo ftw.

“Niemand zweifelt ernsthaft daran, dass das iPhone ein tolles Gerät ist. Übrigens auch nicht daran, dass es eine Reihe grauenvoller Schwächen hat. Ich habe aber nicht nur ein iPhone – ich habe vier iPhones. Und ein Nokia E71, das erste Googlephone G1 und eins von Sony Ericsson. Jetzt benutze ich das HTC Magic, also das neue Googlephone von Vodafone, das ich im Werbespot auch in der Hand halte. Während das G1 einen Schnappmechanismus hat, der mich spontan an ein Klappbett in der Schrankwand erinnert hat und auch den gleichen modernen Charme entwickelt, ist das Magic ziemlich geschmeidig. Und dass Google Android, also das Betriebssystem des Magic, Apple in vielen Punkten überlegen ist, glauben viele Fachleute. Wer sein iPhone mit zwei Computern, zum Beispiel einem Desktoprechner im Büro und einem MacBook zu Hause synchronisieren möchte, wird wissen, wovon ich rede. Das geht nämlich nicht, bzw. nur sehr kompliziert.” (Quelle: saschalobo.com)

Nein, das ist kein Kommentar aus dem neuesten Vodafone-Werbeheftchen – das ist ein Auszug aus einem selbstverliebten Interview Lobo vs. Lobo aus Lobos Blog (oft genug Lobo in einem Satz? Na dann is ja gut..).

Aber es geht noch schlimmer – und man könnte sich fast fragen, nicht ob – sondern wieviel Lobo für dieses Productplacement auf seinem Blog erhält:

“Sascha Lobo:
Soso, diesen leicht schwafeligen Sermon soll ich Ihnen glauben?

Sascha Lobo:
Zu mindestens 90%! Ich werde meine iPhones nicht im Klosett runterspülen – aber meinen Kommunikationsmittelpunkt auf das Magic verlagern. Schon, weil ich vom Kalender bis zu den Online-Dokumenten viele Google-Produkte benutze. Und zwar viel intensiver, öfter und mehr als Bahntestimonial Dieter Bohlen in der Zweiten Klasse der Deutschen Bahn fährt.” (ebenfalls von saschalobo.com)

Und was noch fast lustiger ist – wenn es nicht so traurig wäre: We spread the word of the Lobo! (wobei ich mich da nicht ausnehmen werde bzw. kann) Aber damit rechnet der Sascha ja fest und arbeitet somit weiterhin durchaus clever an seinem Status als Aushängegockel des Internets. Thanks Sascha: Wir fallen dann mal wieder auf einen viralen Werbetrick rein.

Wer sich dann noch gerne die Fleischwerdung des Loboisten in Wort und bewegtem Bild antuen möchte, kann dies die nächsten sechs Tage bei Arte tun. Den Link schenk ich mir mal.. das findet Ihr schon.

Foto: frittux.de (cc)

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