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Was darf Satire?

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Zwei prominente Beispiele zeigen aktuell wieder, wie schmal der Grat zwischen Verleumdung und satirischer Freiheit sein kann.

Im ersten Fall geht es um das neue Cover des Titanic-Magazins. Hier springt unser allerliebstes Satire-Heft auf den allgemeinen “Zensursula” – Zug mit auf. Medienwirksame Satire oder doch nur Effekthascherei zur Auflagesteigerung?

Zweites “Opfer” der Satire wurde in den letzten Wochen der arme Jürgen Klinsmann (bitte ab sofort nur noch mit dem Atribut “der arme” benennen!). Vom FC Bayern München rausgemobbt, zeigt ihn die TAZ in der Rolle des Büsers und Märtyrers, als Jesus am Kreuz.

“Satire darf alles”, heisst es landläufig. Und auch muss man zugeben, dass die angeführten Beispiele nicht unlustig waren. Dennoch sind auch der “Satire” hierzulande Grenzen gesetzt. Ob diese aber in den vorliegenden Fällen überschritten wurden? Darüber haben dann eher Gerichte zu entscheiden. Im Fall vom armen Jürgen Klinsmann haben sie übrigens schon entschieden – zugunsten der Satire..

Foto: gerriet (cc)

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